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KARLSRUHE

RECHEN-ZENTRUM KIT KARLSRUHE 

Aktuell

Rechenzentrum Informatik KIT Campus Süd Karlsruhe / Totalsanierung ohne Fassade, incl. Schadstoffsanierung und Brandschutzertüchtigung

Das Gebäude 20.20 Informatik des KIT Campus Süd wurde 1971 als Zentrales Rechenzentrum der Universität errichtet. Die Konstruktion ist ein Stahlbeton-Fertigteil-Skelettbau mit Holz-Glas Fassaden-elementen. Das Gebäude bildet über einen gemeinsamen Erschließungskern eine formale Einheit mit dem anschließenden Gebäude 20.21, welches nicht Teil der Maßnahme ist.

Das Gebäude ist viergeschossig zuzüglich zweier Untergeschosse. 

Vor den Fassaden der Obergeschosse sind Umgänge in Form von vorgehängten, L-förmigen Betonfertigteilen angeordnet. Die Geschossdecken sind mit TT-Teilelementen ausgeführt. Diese lasten über Hauptträger auf massive Fertigteilstützen mit Auflagerkonsolen ab. Die Tragstruktur ist auf einem Grundraster von 7,20 m aufgebaut.

In den Regelgeschossen (1. - 3. OG) sind entlang der Fassaden Zellenbüros um eine Mittelzone mit Pool- Seminar- und Archivräumen angeordnet. Das 1.UG ist über Geländevertiefungen und Lichthöfe belichtet und als vollwertige Arbeitsfläche nutzbar.

 

Im Rahmen der Sanierungsmaßnahmen werden die bestehenden haustechnischen Anlagen rückgebaut und energieeffizient erneuert. Für die brandschutztechnische Ertüchtigung werden in den Regelgeschossen alle gemauerten Schachtwände, alle elementierten Trennwände und die abgehängten Decken rückgebaut und durch neue, den Brandschutzanforderungen entsprechenden Wände und Decken ersetzt. Die Raumtrennwände werden dabei im Trockenbau ausgeführt. Die Schachtwände in allen Geschossen sowie die Trennwände im UG werden als Mauerwerkstrennwände hergestellt. Die bestehenden Fassaden bleiben erhalten.